Digital & krisenfest 1 – Was tun, wenn es ernst wird?

Kriege, Katastrophen, Krisen, wer die deutsche Medienlandschaft verfolgt, dem kann schon bange werden.
Um so entscheidender, dass sich wichtige Akteure in unserem Land zusammen tun und sich gegenseitig unterstützen. So geschehen zwischen dem Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft, als einem Pfeiler der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands und dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV), die im Mai 2025 einen Kooperationsvertrag zur besseren Zusammenarbeit unterzeichneten.
 
Einer solche Absichtserklärung muss auch mit Leben gefüllt werden, am besten auf lokaler Ebene.
Unter dem Titel Digital & krisenfest 1 – Was tun, wenn es ernst wird? veranstaltete der Verband „Der Mittelstand. BVMW“ am 17. Juli 2025 ein Netzwerktreffen rund um unternehmerische Resilienz und Vorsorge. Die Veranstaltung mit Referenten aus den verschiedensten Bereichen richtete sich an Macherinnen und Macher aus kleinen und mittleren Unternehmen, Handwerk, Digitalwirtschaft sowie die beratenden Berufe. Ziel war es, gemeinsam Impulse zu setzen, wie Unternehmen sich auf mögliche Ausnahmesituationen besser vorbereiten können.
 
Der Landesfeuerwehrverband Berlin entsandte hierzu Vertreter seines Fachbereichs Katastrophenschutz als Referenten zu dem Treffen. In einem Übersichtsvortrag gab Dr. Matthias Münch einen Einblick in die Grundlagen des Risiko- und Krisenmanagement, in die in der Gefahrenabwehr erprobten Führungskonzepte und zeigte exemplarisch die Anwendung im unternehmerischen Umfeld am Beispiel des betrieblichen Brandschutzes. Gemeinsam mit Steffen Nimptsch erläuterte er danach die Aufgaben und Funktionsweise von Haupt- und Ehrenamt in der Einsatzabwicklung der Berliner Feuerwehr. Hierbei wurde den sehr interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern die wichtige Aufgabe des Mittelstandes als unterstützenden Arbeitgeber der ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren deutlich, da wesentliche Teile der Gefahrenabwehr auf der Verfügbarkeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte liegt.
Ein interessanter Abend und der Landesfeuerwehrverband Berlin freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

 

 

Der 3. Innovationstag Bauen der Zukunft am 8. Juli 2025 im Deutschen Museum München diskutierte diese wichtige Zukunftsfrage der Baubranche unter Berücksichtigung vieler Facetten.

Die Landesfeuerwehrverbände Berlin und Baden-Württemberg waren mit ihren jeweiligen Leitern der Fachbereiche Katastrophenschutz, Dr. Matthias Münch und Stefan Hermann, vertreten. Sie gaben zahlreichen Experten aus der Baubranche, Architekten, Ingenieuren und Behördenvertretern in einem gemeinsamen Impulsvortrag „KRISEN BEWUSST PLANEN“ einen Einblick, welche Anforderungen und Wechselwirkungen sich an die Baubranche und Stadtentwicklung aus Sicht der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr in Zukunft ergeben werden und diskutierten Lösungsansätze.

Wohnungsmangel, Hitzewellen, Hochwasser, Preisinflation, diese und andere Faktoren beeinflussen auch die Baubranche. Wie also sieht das Bauen von morgen aus?
Wie kann man preiswerten Wohnraum schaffen, aber gleichzeitig die Klimaziele einhalten?