Schlagwortarchiv für: Bevölkerungsschutz

An gleich mehreren Veranstaltungen informierte der Fachbereich Katastrophenschutz im Juni interessierte Besucher über Möglichkeiten der private Notfallvorsorge. Der Stromausfall im Januar 2026 in Berlin-Zehlendorf ist noch gut in Erinnerung und mittlerweile zeigen zahlreiche Meldungen aus anderen Regionen Deutschlands das die private Vorbereitung auf solche Ereignisse notwendig ist.

  • 70 Jahre Parkeisenbahn Wuhlheide
    Am 6. und 7. Juni 2026 feierte die Parkeisenbahn Wuhlheide ihr 70-jähriges Bestehen und lud hierzu Familien zu einem großen Jubiläumswochenende ein. Zwei historisch bespannte Dampfzüge und zwei Dieselzüge machten dabei Eisenbahngeschichte hautnah erlebbar. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Berlin-Biesdorf beteiligt sich auch der Fachbereich Katastrophenschutz des Landesfeuerwehrverbandes Berlin an den Feierlichkeiten. Die Jugendfeuerwehr bot den Besuchern ein aktives Programm aus der Welt der Feuerwehr. Von der Reamination, über den Einsatz von Kleinlöschgeräten zur Brandbekämpfung (in dem Fall das Herunterspritzen von Blechdosen) bis hin zur Fahrzeug- und Gerätevorstellung konnten sich Jung und Alt informieren und dabei Spaß haben.
    Etwas ernster ging es am Stand unseres Fachbereichs Katastrophenschutz zu. Hier informierten wir interessierte Besucher über Details der privaten Notfallvorsorge, erläuterten den Notfallratgeber des BBK und zeigten mit Hilfe unserer Demonstrationskiste beispielhaft ausgewählte Hilfsmittel.

    Private Notfallvorsorge

     

  • Nachbarschaftsfest des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg
    Am 13. Juni 2026 fand am Rathaus Schöneberg wieder das große Nachbarschaftsfest des Bezirks statt. Auf Einladung der Katastrophenschutzbeauftragten des Bezirksamtes beteiligten sich die Freiwillige Feuerwehr Schöneberg, die Freiwillige Feuerwehr Wilmersdorf, der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Schöneberg und der Fachbereich Katastrophenschutz des Landesfeuerwehrverbandes Berlin an einem Stand zum Bevölkerungsschutz. Die Freiwilligen Feuerwehren zeigten den kleinen und großen Besuchern zwei Fahrzeuge des Zivil- und Katastrophenschutzes. Neben dem Löschgruppenfahrzeug, das u.a. auch für die Bekämpfung von Vegetationsbränden ausgestattet ist, gab es einen ganz neuen CBRN-Erkundungswagen zu sehen. Dies ist ein hochmodernes Spezialfahrzeug mit Meßtechnik zur Detektion und Überwachung von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren. Für den privaten Vorsorgebereich informierten wir interessierte Besuchern mit Hilfe unserer Demonstrationskiste über die Möglichkeiten der privaten Notfallvorsorge.

    Fahrzeuge des Zivil- und Katastrophenschutzes

    Private Notfallvorsorge

15. Tagung des gemeinsamen Fachausschuss Zivil- und Katastrophenschutz in Berlin

Vom 11. bis 12. Februar 2026 tagte der gemeinsame Fachausschuss für Zivil- und Katastrophenschutz in Berlin. Zu den inhaltlichen Fragen gehörten Themen wie Fragestellungen der zukünftigen Entwicklung der Zivil-Militärische Zusammenarbeit, der Stand der Weiterentwicklung des BBK-Rahmenkonzeptes zum Fähigkeitsmanagement sowie die Informationen zu den Stromausfällen in Berlin

Der gemeinsame Fachausschuss Zivil- und Katastrophenschutz des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland (AGBF-BUND) und ist ein fachliches Gremium für alle Fragen rund um den Zivil- und Katastrophenschutz. Der Ausschuss setzt sich aus Mitgliedern der AGBF sowie aus Mitgliedern der Landesfeuerwehrverbände, des DFV und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zusammen. Der Landesfeuerwehrverband Berlin ist mit unserem Fachbereichsleiter Dr. Matthias Münch dort vertreten.

Der Ausschuss befasst sich unter anderem mit der strategischen Ausrichtung des Zivil- und Katastrophenschutzes, der Umsetzung von Ausstattungskonzepten des Bundes im Rahmen der erweiterten Ausstattung des Zivilschutzes, der Weiterentwicklung von Dienstvorschriften undd Ausbildung von Fach- und Führungskräften, der Einbringung von Feuerwehr-Expertise in die Nationale Plattform der Katastrophenvorsorge, sowie der Behandlung aktueller Einsatzlagen oder Themen, wie z.B.Waldbrände, Hochwasser, Cyber-Sicherheit oder dem Ausfall der Energieversorgung.

Link zur Seite des Fachausschusses

https://www.feuerwehrverband.de/fachliches/fb/fa-zk/

Schulsanierung – eine Chance zur Verbesserung des Bevölkerungsschutzes Eine wichtige Brandschutz-Fachveranstaltung in Baden-Württemberg sind die Stuttgarter Brandschutztage, die vom 4. bis 5. Februar 2026 in der Sparkassenakademie in Stuttgart stattfanden. Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Planung, Genehmigung, Ausführung und Forschung stellen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im vorbeugenden Brandschutz vor und diskutieren ihre Auswirkungen […]

Kick-Off Treffen des Arbeitskreises KRITIS des Verbands der Sicherheitstechnik e.V.
Deutschland muss mit dem KRITIS-Dachgesetz im Januar 2026 die EU-Richtlinie 2022/2557 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Dezember 2022 zur Verbesserung der Resilienz kritischer Infrastrukturen umsetzen.
Die 10 Sektoren berücksichtigen nicht nur Dienstleistungen aus den Bereichen Energie, Wasser, Transport und Verkehr oder Gesundheit, sondern auch Anbieter im Bereich Ernährung, Medien und Kultur oder das Finanz- und Versicherungswesen.
Die erste Lesung des KRITIS-Dachgesetzes fand am 6. November 2025 statt. Nach ersten Schätzungen sind etwa 1.200 Unternehmen betroffen, die aufgrund ihres Einflusses bzw. ihrer Reichweite dann zur kritischen Infrastruktur zählen und relativ schnell ganz konkrete Resilienznachweise erbringen müssen.
Zur Unterstützung dieser Unternehmen hat der Verband für Sicherheitstechnik e.V. einen Arbeitskreis KRITIS gegründet und Vertreter aus den unterschiedlichsten Bereichen eingeladen, um Antworten und Lösungsansätze für zahlreiche ganz praktische Fragen zusammen zustellen.
Als Vertreter des gemeinsamen Fachausschusses Zivil- und Katastrophenschutz des Deutschen Feuerwehrverbandes und der AGBF Bund hat sich unser Fachbereichsleiter Katastrophenschutz Dr. Münch in dem Kick-Off Treffen des Arbeitskreises 12 des Verbands für Sicherheitstechnik eingebracht.

Kick-Off Treffen des AK KRITIS des Verband für Sicherheitstechnik e.V.

Digital & krisenfest 1 – Was tun, wenn es ernst wird?

Kriege, Katastrophen, Krisen, wer die deutsche Medienlandschaft verfolgt, dem kann schon bange werden.
Um so entscheidender, dass sich wichtige Akteure in unserem Land zusammen tun und sich gegenseitig unterstützen. So geschehen zwischen dem Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft, als einem Pfeiler der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands und dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV), die im Mai 2025 einen Kooperationsvertrag zur besseren Zusammenarbeit unterzeichneten.
 
Einer solche Absichtserklärung muss auch mit Leben gefüllt werden, am besten auf lokaler Ebene.
Unter dem Titel Digital & krisenfest 1 – Was tun, wenn es ernst wird? veranstaltete der Verband „Der Mittelstand. BVMW“ am 17. Juli 2025 ein Netzwerktreffen rund um unternehmerische Resilienz und Vorsorge. Die Veranstaltung mit Referenten aus den verschiedensten Bereichen richtete sich an Macherinnen und Macher aus kleinen und mittleren Unternehmen, Handwerk, Digitalwirtschaft sowie die beratenden Berufe. Ziel war es, gemeinsam Impulse zu setzen, wie Unternehmen sich auf mögliche Ausnahmesituationen besser vorbereiten können.
 
Der Landesfeuerwehrverband Berlin entsandte hierzu Vertreter seines Fachbereichs Katastrophenschutz als Referenten zu dem Treffen. In einem Übersichtsvortrag gab Dr. Matthias Münch einen Einblick in die Grundlagen des Risiko- und Krisenmanagement, in die in der Gefahrenabwehr erprobten Führungskonzepte und zeigte exemplarisch die Anwendung im unternehmerischen Umfeld am Beispiel des betrieblichen Brandschutzes. Gemeinsam mit Steffen Nimptsch erläuterte er danach die Aufgaben und Funktionsweise von Haupt- und Ehrenamt in der Einsatzabwicklung der Berliner Feuerwehr. Hierbei wurde den sehr interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern die wichtige Aufgabe des Mittelstandes als unterstützenden Arbeitgeber der ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren deutlich, da wesentliche Teile der Gefahrenabwehr auf der Verfügbarkeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte liegt.
Ein interessanter Abend und der Landesfeuerwehrverband Berlin freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

 

 

Der 3. Innovationstag Bauen der Zukunft am 8. Juli 2025 im Deutschen Museum München diskutierte diese wichtige Zukunftsfrage der Baubranche unter Berücksichtigung vieler Facetten.

Die Landesfeuerwehrverbände Berlin und Baden-Württemberg waren mit ihren jeweiligen Leitern der Fachbereiche Katastrophenschutz, Dr. Matthias Münch und Stefan Hermann, vertreten. Sie gaben zahlreichen Experten aus der Baubranche, Architekten, Ingenieuren und Behördenvertretern in einem gemeinsamen Impulsvortrag „KRISEN BEWUSST PLANEN“ einen Einblick, welche Anforderungen und Wechselwirkungen sich an die Baubranche und Stadtentwicklung aus Sicht der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr in Zukunft ergeben werden und diskutierten Lösungsansätze.

Wohnungsmangel, Hitzewellen, Hochwasser, Preisinflation, diese und andere Faktoren beeinflussen auch die Baubranche. Wie also sieht das Bauen von morgen aus?
Wie kann man preiswerten Wohnraum schaffen, aber gleichzeitig die Klimaziele einhalten?